Die In-Gang-Setzer®
Stützen für Selbsthilfegruppen
In-Gang-Setzer sind ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter der lokalen Selbsthilfe-Kontaktstellen und -Büros:
- Sie unterstützen neue und bereits aktive Selbsthilfegruppen in der Startphase sowie in Krisensituationen. Die Kontaktstelle steht ihnen dabei hilfreich zur Seite.
- Sie helfen den Teilnehmern, (wieder) zusammen zu finden und miteinander zu reden – anschließend ziehen sie sich aus der Gruppe zurück.
- Sie bringen sich in keinster Weise in den themenbezogenen Austausch der Gruppe ein. Ihre Aufgabe ist eine Prozessbegleitung, nicht eine Ergebnisberatung.
Starthilfe auf Zeit
Diese inhaltliche Abstinenz schützt nicht nur die In-Gang-Setzer, sondern auch die Teilnehmer. Es dürfen keine neuen Abhängigkeiten entstehen – die Selbsthilfegruppe soll nach der zeitlich befristeten Starthilfe oder Krisenbewältigung ihren eigenen Weg finden und selbstständig weiter gehen.
Die In-Gang-Setzer erhalten kein Honorar und auch keine pauschale Aufwandsentschädigung für ihr Engagement. Nur faktisch entstandene Kosten – wie beispielsweise das Fahrgeld – werden erstattet. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass sich die Begleitung der Gruppe unnötig in die Länge zieht. In der Regel sollten die In-Gang-Setzer nicht mehr als vier bis sechs Mal an einem Treffen teilnehmen.



