Wie wird man In-Gang-Setzer®?

Profil der In-Gang-Setzer®

Die Projektleitung übernimmt die Schulungen der In-Gang-Setzer, die Mitarbeiter der Selbsthilfe-Kontaktstellen nehmen daran beobachtend teil. Die Kontaktstellen werden in zusätzlichen Veranstaltungen qualifiziert, die In-Gang-Setzer bei deren Engagement kompetent zu begleiten und zu unterstützen.
Die Selbsthilfe-Kontaktstellen werben die In-Gang-Setzer an und unterstützen sie während ihres Einsatzes. 

Die In-Gang-Setzer brauchen keine spezielle Ausbildung für ihr freiwilliges Engagement in einer Selbsthilfegruppe. Es ist jedoch wünschenswert, dass sie Eigenschaften wie

  • Empathie
  • Kontaktfreude
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Lebenserfahrung
  • Toleranz
  • Zuverlässigkeit

mitbringen, um sich besser in die Teilnehmer hineinversetzen zu können. Im Verlauf des Projektes hat sich bereits bestätigt, dass es hilfreich ist, wenn die In-Gang-Setzer schon eigene Erfahrungen in der Selbsthilfe gemacht haben – zum Beispiel als Ansprechpartner oder Leiter einer Gruppe.

Wie werden die In-Gang-Setzer® geschult?

Umfassende Fortbildung

Die In-Gang-Setzer werden derzeit von drei qualifizierten Dozenten geschult. Die Schwerpunkte der Fortbildung der In-Gang-Setzer (20 Stunden) sind:

  • Allgemeine Informationen zur Selbsthilfe und zu Selbsthilfegruppen
  • Was macht Selbsthilfegruppen aus? Worin unterscheiden sich Selbsthilfegruppen von angeleiteten oder therapeutischen Gruppen?
  • Kenntnisse über die wichtigsten Probleme von Selbsthilfegruppen und Umgang mit Konflikten
  • Wie funktioniert eine Gruppenbegleitung ohne Bevormundung?

Auch nach Abschluss der Schulungen begleiten die Selbsthilfe-Kontaktstellen die In-Gang-Setzer kontinuierlich. Moderiert durch die Kontaktstellen treffen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig, um sich gegenseitig zu stützen und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Während des gesamten Prozesses der In-Gang-Setzung arbeiten alle Beteiligten eng zusammen. Bei Problemen können sich die In-Gang-Setzer jederzeit Hilfe suchend an die Kontaktstellen vor Ort wenden.

 

 

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