Die Selbsthilfe-Kontaktstellen

Starke Partner in der Selbsthilfe

Neue Selbsthilfegruppen kommen häufig nicht zustande, weil eine Person fehlt, die in der Startphase die Verantwortung übernimmt. Die Vorgehensweise der meisten Kontaktstellen in Deutschland ist hier meist reaktiver Art: Nur wenn es einen Initiator gibt, wird eine Gruppengründung unterstützt. Die Methode der In-Gang-Setzer zeigt Alternativen für dieses Problem auf.

Die Kontaktstellen werben die In-Gang-Setzer selber an und begleiten sie während ihres gesamten Einsatzes. Bei Bedarf bieten sie den an Selbsthilfe Interessierten die Unterstützung durch einen In-Gang-Setzer an und zeigen Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode auf.

Eine schriftliche Vereinbarung hält die Rahmenbedingungen dieses ehrenamtlichen Engagements fest, sie

  • beinhaltet eine Tätigkeitsbeschreibung (Begleitung der Selbsthilfegruppe in der Startphase oder Phasen mit vorübergehendem Bedarf an Impulsen für die Gruppe),
  • legt die Leistung der Kontaktstellen fest (z.B. Fortbildung, Kostenerstattung),
  • hebt die Verschwiegenheitspflicht hervor.

Die In-Gang-Setzer werden von den Kontaktstellen kontinuierlich unterstützt. So wird verhindert, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter überlastet oder frustriert sind.
Die Selbsthilfe-Kontaktstellen werden von der Projektleitung geschult und während des gesamten Projektes begleitet. Der Austausch zwischen den beteiligten Kontaktstellen trägt zur fachlichen Qualität und Weiterentwicklung der In-Gang-Setzer-Methode bei.

zum Seitenanfang

Suche